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Informatiker veröffentlichen wegweisende Studie zur Konvergenz von Kryptowährungen und KI

„Crypto x AI, AI x Crypto: A Survey“, veröffentlicht von Der Initiative for CryptoCurrencies and Contracts (IC3), analysiert umfassend, wie die Konvergenz zweier aufstrebender Technologien – Kryptowährungen und künstliche Intelligenz – Nutzerinnen und Nutzern nützen, aber auch schaden kann.

NEW YORK, June 08, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Mehr als zwei Dutzend Informatikerinnen, Informatiker und Forschende aus Industrie und Wissenschaft – darunter von Cornell Tech, der Carnegie Mellon University, der Princeton University, dem Technion und der Yale University – haben eine umfassende Studie zur Schnittstelle zwischen Kryptowährungen und KI veröffentlicht.

Die von IC3 veröffentlichte Studie versteht sich als Leitfaden für künftige Forschung und Entwicklung. Sie bietet zentrale Einblicke in die Chancen, die Kryptowährungen für KI eröffnen – und umgekehrt. Zugleich benennt sie offene Probleme, identifiziert Sicherheitsrisiken und zeigt neue Forschungsfelder sowie verbreitete Mythen und Missverständnisse auf.

„In diesem Bereich gibt es eine enorme Fülle an Material und Veröffentlichungen – sowohl aus der Forschungsgemeinschaft als auch aus der Industrie –, und es kann schwierig sein, den Überblick zu behalten. Unser Ziel mit dieser Studie war es, den aktuellen Wissensstand herauszuarbeiten und zusammenzufassen und – vielleicht noch wichtiger – Lücken offenzulegen, die von Forschung und Praxis geschlossen werden können“, so Giulia Fanti, Mitherausgeberin der Studie.

Die Studie bietet einen nüchternen Blick auf die Chancen und Herausforderungen an der Schnittstelle von Kryptowährungen und KI. So könnte KI Blockchains beispielsweise autonomer und intelligenter machen, zugleich aber auch neue Formen von Marktmissbrauch und Absprachen begünstigen. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen:

  • KI kann Kryptowährungen „benutzerfreundlicher und flexibler“ machen. Modelle können Blockchains dabei unterstützen, Daten aus der realen Welt zu verarbeiten, Analysen und Betrugserkennung zu verbessern, die Sicherheit von Smart Contracts zu erhöhen und Aufgaben auf der Grundlage übergeordneter menschlicher Zielvorgaben auszuführen.
  • KI-gestützte Handelssysteme können es autonomen Akteuren erleichtern, sich untereinander abzustimmen. Da ihre Strategien oft schwer nachvollziehbar sind, können daraus unfaire Vorteile entstehen, die Insider-Vorteilen ähneln.
  • Krypto-Tools und -Infrastrukturen können sicherere und vertrauenswürdigere Datenpipelines für das Training von KI-Modellen schaffen.
  • Obwohl die Dezentralisierung von KI-Pipelines – vom Training über die Inferenz bis hin zur Datenbeschaffung und -auswertung – große Begeisterung auslöst, gibt es bislang vergleichsweise wenige quantitative Vergleiche, die zeigen, ob und wie sich Dezentralisierung auf zentrale Kennzahlen wie die Kosten für KI-Anbieter oder -Nutzer auswirkt.

„Kryptografie ist eine ‚harte‘ Technologie: Sie beruht auf kryptografischen Grundbausteinen mit strengen Sicherheitseigenschaften und auf Programmen, die eindeutige Ergebnisse liefern. KI dagegen ist eine ‚weiche‘ Technologie: Niemand versteht die zugrunde liegenden Modelle vollständig oder kann ihnen uneingeschränkt vertrauen. Eine naive Kombination beider Technologien wäre in etwa so, als würde man Wackelpudding zusammenlöten“, erklärt Ari Juels, Mitherausgeber der Studie. „Gelingt diese Verbindung jedoch, kann Kryptografie dazu beitragen, die flexible Leistungsfähigkeit der KI in sichere und verlässliche Systeme zu überführen. Ziel unserer Studie ist es, die Community auf die vielversprechenden Bereiche der Krypto-×-KI-Vision hinzuweisen – und davon gibt es einige.“ 

Die Studie skizziert Felder für künftige Forschung und Entwicklung und dient als wichtiger Leitfaden für Unternehmen und Technologieverantwortliche. Ihre Erkenntnisse sind besonders relevant für Organisationen, die neue wirtschaftliche Chancen nutzen und sich Wettbewerbsvorteile sichern wollen, während sie zugleich entstehende Risiken frühzeitig erkennen und aktiv mindern.

Klicken Sie hier, um die Studie aufzurufen.

Autoren: Sarah Allen (IC3, Flashbots); Pranay Anchuri (Offchain Labs); James Austgen (IC3, Cornell Tech); Maryam Bahrani (Ritual Labs); Roi Bar-Zur (IC3, Universität Tel Aviv); Samuel Breckenridge (IC3, Cornell Tech); Aaron Buchwald (Ava Labs); Christian Cachin (IC3, Universität Bern); James Hsin-yu Chiang (IC3, ETH Zürich); Neil DeSilva (IC3); Ittay Eyal (IC3, Technion); Andrés Fábrega (IC3, Cornell Tech); Giulia Fanti (IC3, Carnegie Mellon University); Jared Fernandez (Carnegie Mellon University); Ari Juels (IC3, Cornell Tech); Andrew Miller (IC3, Teleport, FlashbotsX); Marwa Mouallem (IC3, Technion); Christian Sillaber (Universität Bern); Dani Vilardell (IC3, Cornell Tech); Pramod Viswanath (Princeton University); Wenhao Wang (IC3, Yale University); Matt Weinberg (IC3, Princeton University); Sen Yang (IC3, Yale University); Jianzhu Yao (Princeton University); Fan Zhang (IC3, Yale University).

Die Initiative for CryptoCurrencies and Contracts (IC3) ist ein führendes akademisches Forschungskonsortium, das die wissenschaftlichen Grundlagen und praktischen Anwendungen der Blockchain-Technologie vorantreibt. IC3 hat seinen Sitz am Jacobs Institute der Cornell Tech in New York City und vereint interdisziplinär arbeitende Lehrende und Studierende von mehr als einem Dutzend Spitzenuniversitäten. Aus dem Umfeld von IC3 sind Blockchain-Unternehmen mit einer Bewertung in Milliardenhöhe wie Flashbots, Ava Labs und Offchain Labs (Arbitrum) hervorgegangen. Forschende sowie Absolventinnen und Absolventen des Konsortiums haben zudem neue Tools und Konzepte entwickelt sowie Forschungsergebnisse veröffentlicht, die Branchenpraxis und verantwortungsvolle Technologie-Governance maßgeblich mitgeprägt haben. Weitere Informationen finden Sie unter ic3research.org.

PR-Kontakt:
Ashley Stanhope
Hardfork Media
ashley@hardfork.media

Ein Foto zu dieser Meldung ist verfügbar unter: https://www.globenewswire.com/NewsRoom/AttachmentNg/a645a721-0fcf-4ae2-ac7b-09c173d748a9


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